workshops
"Web2.0 und queer-feministische Inhalte - eine praktische Einführung
The revolution will be blogged! Die letzten Jahre finden vermehrt queer-feministische Inhalte Einzug ins Web2.0: es wird gebloggt, getwittert, gefacebookt und gemyspacet. Dieser Workshop wird erst einen kurzen Überblick über Chancen, Risiken und Privacy-Angelegenheiten vom Web2.0 geben und dann gemeinsam mit den Teilnehmer_innen einen praktischen Einstieg wagen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, ganz praktisch wäre allerdings das Mitbringen eines eigenen ComputersSvenja Schröder
Zeit: Freitag, 15 bis 18 Uhr
Ort: Glocke, Raum 1
Häkeln für Anfänge*
Wir häkeln Mützen, Bikini und mehr. .Crochet for beginners: We will make hats, bikinis, and more.
Maria
Alle sind willkommen (Jungen auch)
Maria
Alle sind willkommen (Jungen auch)
All are welcome (boys, too)
Zeit: Freitag, 15–
17 Uhr
Ort: Glocke, Raum 2
Geocaching
Eine anschauliche Einführung ins Geocaching - Motivation - Welche Arten gibt es? - Wie verhält man sich am besten? - Gefahren und Hindernisse - Ausrüstung - Persönliche ErfahrungenA concrete introduction to Geocaching - Motivation - What types are there? - How to behave the best way? - Dangers and barriers - Equipment - Personal experiences
Martl
Zeit: Freitag, 16–
19 Uhr
Spiele mit Grenzen
mit räumlichen, körperlichen, sozialen und staatlichen, mit vernünftigen, normalisierenden, wahnsinnigen.Stell dir vor, dazu einen
Filmschnipsel zu machen.
Während des Ladyfests
wollen wir individuelle Sichtweisen auf Grenzen und Grenzutopien von
Teilnehmer*innen und Passant*innen kennen lernen und mit Kameras,
Handys und anderen technischen Geräten sichtbar machen.
Bitte bring das Kabel für
dein Handy oder deine Kamera mit, damit wir die Filmschnipsel auf den
Computer überspielen können.
Wir sind eine Gruppe
von Aktivist*innen, die seit einiger Zeit theoretisch und praktisch
zum Thema grenze
arbeiten. Wir versuchen die Abgrenzungen, Ausgrenzungen,
Eingrenzungen und Begrenzungen zu verstehen, die sich an Hand
unterschiedlicher Diskurse, Orte, Dinge und Praktiken manifestieren
und die durch die Praxis des Überschreitens sowohl reproduziert als
auch in Frage gestellt werden. Wir gehen der Frage nach, wie mit
Hilfe von grenzen
Macht ausgeübt wird, Hierarchien hergestellt und Kräfteverhältnisse
reguliert werden.
www.grenzposten.blogsport.de
Teil I
Zeit: Freitag, 18 – 20 Uhr
Ort: Glocke, Raum 1
Teil II
Zeit: Samstag, 18 - 19 Uhr
Ort: Glocke, Raum 1
Linux
Kurze Einführung in das Betriebssystem Linux: Was ist toll daran, was weniger toll, warum benutzt man das, wie fängt man an? Laptops können gerne mitgebracht werden (müssen aber nicht), im Anschluss können wir eine kleine Installationsparty machen.A short introduction to the operating system Linux: What is great about it, what less so, why use it, how to get started? You can bring your laptop (but don't have to), we can have a small install party afterwards.
Rosa
Zeit: Samstag, 11 –
14 Uhr
Ort: Glocke Blauer Raum
Homophobie in der Linken
Seit einiger Zeit ist das Thema
Homophobie in aller Munde. Dabei ist der Fokus im Mainstream-Diskurs aber vor
allem auf jugendliche Migranten und andere Länder gerichtet. Viel
interessanter als solche Fremdbeschreibungen ist aber der Blick
in das eigene Umfeld, deswegen geht es in diesem Workshop um
Homophobie in der Linken. Auch dort gibt es natürlich Heterosexismus und
Homophobie. Nach einem kurzen Input-Vortrag werden wir über Erfahrungen,
Erklärungsansätze und vielleicht Lösungsansätze sprechen.
Sylvia Rivera
Sylvia Rivera
Zeit: Samstag, 11
-14 Uhr
Ort: Glocke Raum 1
Ort: Glocke Raum 1
neue Zeit: Freitag 17-19 Uhr
neuer Ort: Glocke, Raum 2
what the fuck is phantompower?
technik workshop für alle die was über
musiktechnikbasics wissen wollen.
mikrofone, pa, stagebox, multicore,
phantompower, di-box, eq, mischpult.
fragen, austauschen, knöpfe verdrehen.
anne
anne
für alle die sich sonst nicht trauen
Zeit: Samstag, 11 –
14 Uhr
Ort: Konzertraum
Glocke
"Frau als Ware? Sex als Dienstleistung?"
Warum protestieren Sexarbeiterinnen, wenn die Feministin Alice Schwarzer für ihre Verdienste ausgezeichnet wird? Warum gab es 2006 eine Initiative, "Zwangsprostitution" zum österreichischen Unwort des Jahres zu deklarieren? Warum spricht die bundesweite Arbeitsgemeinschaft Recht/Prostitution vom "Menschenhandelskomplott"?Feministinnen sind sich uneinig über den Umgang mit Sexarbeit. Und es ist kaum mehr möglich, Sexarbeit als Thema aufzugreifen ohne Menschenhandel/Zwangsprostitution mitzudenken. Das ist nicht nur einmigrationspolitisches Dilemma, sondern auch ein frauenpolitisches. Denn die Figur der Sexarbeiterin als machtloses Opfer männlicher Begierde zieht sich durch die neuere Geschichte des bekanntlich ältesten Gewerbes der Welt. Während die EU ihren Kampf gegen irreguläre Migration zunehmend damit begründet, Menschenhandel zu verhindern, beklagen Migrantinnenorganisationen und Sexarbeiterinnen die damit einhergehende Entmündigung und Viktimisierung.
Wir wollen Diskussionen anregen und gängige Vorstellungen hinterfragen.
Eva Bahl und Marina Ginal haben 2009 ihre Magisterarbeit mit dem Titel: "Von Opfern, Tätern und Helfer(innen) - Diskurse über 'Menschenhandel' und ihre Bedeutung für die Regulierung feminisierter Migration" geschrieben und gemeinsam mit Ralf Homann die Installation "menschen[ver]handel[t]" in der Ausstellung Crossing Munich - Orte, Bilder und Debatten der Migration" realisiert.
Wir wollen Diskussionen anregen und gängige Vorstellungen hinterfragen.
Eva Bahl und Marina Ginal haben 2009 ihre Magisterarbeit mit dem Titel: "Von Opfern, Tätern und Helfer(innen) - Diskurse über 'Menschenhandel' und ihre Bedeutung für die Regulierung feminisierter Migration" geschrieben und gemeinsam mit Ralf Homann die Installation "menschen[ver]handel[t]" in der Ausstellung Crossing Munich - Orte, Bilder und Debatten der Migration" realisiert.
Zeit: Samstag, 11 – 14 Uhr
Ort: Bayerischer Flüchtlingsrat
sie sagen: hormone, genitalien, chromosomen – wir sagen: augen, knie, genitalien, kehle!* Selbstverteidigung gegen gegenderte Gewalt
Verteidigung gegen Angriffe aufgrund
von Genderperformance, Norm-Abweichungen (queer) oder zur Herstellung der heterosexuellen Norm?
Was gehört dazu? Welche Erfahrungen
gibt es damit?
Handeln gegen verbale(s) Abwerten, An-
und Übergriffe. Übungen zur Stärkung von Stand, Stimme und Atmung. Ein auch
spielerischer Zugang zu körperlichen Abwehrtechniken gegen physische
Angriffe. Wahrnehmung/Selbstwahrnehmung stärken und
Austausch über
queer-trans-feministische Politiken zum Thema Gewalt.
Ein 2-3-stündiger Workshop mit Pausen.
Offen für alle Genders, Personen, die
sich mit gender-attacks konfrontiert sehen.
niv + r.marie*
niv + r.marie*
* bezieht sich auf den Song "Primary
Targets" des Riot Grrl Projekts 'Free to Fight' 1995
Zeit: Samstag, 11 – 14 Uhr
Ort: Atelierhaus Baumstraße
»If I can’t abort, it’s not my revolution« Internationale Abtreibungsrechte
Laut WHO stirbt alle sieben Minuten
eine Frau auf Grund der Komplikationen bei illegal
durchgeführten Schwangerschaftsabbrüchen. In heutigen (post?-)feministischen
Debatten gilt Abtreibung als »old school« Thema und ist in Zeiten, wo
auch der weibliche Körper konstruiert sein soll, aus dem
Blickfeld verschwunden. Aktuelle Diskussionen zeigen jedoch, dass das
Selbstbestimmungsrecht der Frau alles andere als »Schnee von gestern«
ist. Während in Deutschland ein Arzt einer Abtreibungsklinik nach
einem höchstrichterlichen Urteil als »Tötungsspezialist für ungeborene
Kinder« bezeichnet werden darf und die Regierungspartei Liga Polnischer
Familien in Polen eine Verfassungsänderung fordert, um
Schwangerschaftsabbrüche ohne Ausnahme zu kriminalisieren, haben auch die
SandinistInnen in Nicaragua ihren Wahlerfolg 2006 der Einführung eines
Totalverbots von Abtreibung zu verdanken.
Lateinamerikas Gesetze zur Abtreibung
gehören zu den härtesten weltweit - in einigen Ländern ist der
Schwangerschaftsabbruch nicht einmal im Falle der Lebensgefährdung
der Mutter zugelassen. An den Beispielen Nicaragua, Chile, Venezuela
und Uruguay zeigt sich, dass auch die vermeintlich »linken«
StaatschefInnen, die »großen Revolutionäre« Lateinamerikas, daran
nichts ändern wollen. Sie werfen ihre vermeintliche Fortschrittlichkeit
meist dann über Bord, wenn es um WählerInnenstimmenfang oder »sekundäre
Belange« wie Frauenrechte geht.
Judith Goetz
Zeit: Samstag, 11 – 14 Uhr
Ort: Marat/Tröpferlbad
Judith Goetz
Zeit: Samstag, 11 – 14 Uhr
Ort: Marat/Tröpferlbad
Stadt-Rund-Radl-Tour
Ein Blick in die Statuen und hinter die Geschichten von berühmten Münchner Frauen.
Bitte ein eigenes Fahrrad mitbringen.
Marie
Hess Zeit: Samstag, 14 Uhr
Ort: Treffpunkt im Foyer der Glocke
Sexuelle Gewalt unter Männern*
Sexuelle Gewalt unter Männern* ist
etwas, das ständig stattfindet – überall dort, wo Männer* Sex mit
Männern* haben, aber nicht nur dort, auch z.B. in
(Zweier)Beziehungen. Gleichzeitig zu dieser Dauerpräsenz sexueller
Gewalt herrscht eisernes Schweigen über das Thema. Sexuelle
Gewalt unter Männern* ist – besonders dort, wo sich MSM* als
Schwule* verstehen – kaum sichtbar zu machen und kaum
thematisierbar.
Im Workshop werden wir gemeinsam nach
Wegen suchen, das Thema greifbar und ansprechbar zu machen und erste
Perspektiven auf antisexistische Gegenreaktionen zu erarbeiten.
Für ein Gespräch über das Thema
sexuelle Gewalt ist es unabdingbar, einen Rahmen zu schaffen, in dem
ein Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Solidarität herrscht.
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, den Kreis der
potentiellen Teilnehmer_innen zu beschränken auf Männer*, die sich
von Männern*¹ ficken lassen – denn sexuelle Gewalt geht in den allermeisten
Fällen vom Pimmel aus und nicht vom (Arsch)Loch.
Ben
¹Ob eine Person als Mann* gilt oder nicht, entscheidet natürlich allein sie selbst.
Zeit: Samstag, 14 – 17 Uhr
Ort: Glocke Raum 1
Ben
¹Ob eine Person als Mann* gilt oder nicht, entscheidet natürlich allein sie selbst.
Zeit: Samstag, 14 – 17 Uhr
Ort: Glocke Raum 1
Ist Geschlecht Geschichte? - Geschlechterdimensionen in Bildern vom Nationalsozialismus
Für das Wort /Häftling/ gibt es keine weibliche Form. Auf Fotos werden KZ-Häftlingen meist als geschlechtslose Körper dargestellt. Im Erinnerungsdiskurs stehen auf Bildern und in Beschreibungen männliche, uniformierte Täter vermeintlich wehrlosen, schwachen, feminisierten Opfern gegenüber. Das beeinflusst auch unser Bild von den Geschlechterdimensionen der Geschichte und die Überlieferung des Nationalsozialismus.
In dem Workshop wollen wir anhand von Fotos, wie sie z.B. in Ausstellungen von KZ-Gedenkstätten zu sehen sind, herausarbeiten, auf welche Weise die Vermittlung von Geschichte unsere eigenen Vorstellungen der Geschlechterverhältnisse im Nationalsozialismus geprägt hat.
Zeit: Samstag, 14 – 17 Uhr
Ort: Bayerischer Flüchtlingsrat
In dem Workshop wollen wir anhand von Fotos, wie sie z.B. in Ausstellungen von KZ-Gedenkstätten zu sehen sind, herausarbeiten, auf welche Weise die Vermittlung von Geschichte unsere eigenen Vorstellungen der Geschlechterverhältnisse im Nationalsozialismus geprägt hat.
Zeit: Samstag, 14 – 17 Uhr
Ort: Bayerischer Flüchtlingsrat
Ladys take the Megaphone!
Einfach mal lauter sein als sonst,
Atemübungen machen, Marktschreierin spielen, an Stimme und Haltung basteln, geschlechtsspezifische Kommunikationsmechanismen aufbrechen,
Selbstwirksamkeit und Selbsterheiterung potenzieren,
Autogramme geben, etc., DIY.!
Just being louder than usual, doing breathing exercises, playing carnival barker, tinkering with voice and body language, disturbing gender-specific communication structure, increasing self effectiveness and self amusement, bad English without excuses, giving autographs, etc., DIY!
Locke und Magdalena
Alle Sprachen willkommen
Gitarrelernen
Komm und lern die Grundstufe. Alle
können rocken - du auch! Du brauchst nur ein paar Akkorde und kannst
sofort mit einer Band auf der Bühne stehen. Sei nicht schüchtern.
Sei da. Falls du eine hast, bitte Gitarre mitbringen!
Come and learn the basics. Everyone can rock out- you, too! You
only need a few chords, and then you can get on stage with a band.
Don't be shy. Be there. Bring a guitar if you can!
Maria
Maria
Zeit: Samstag, 17
bis 19 Uhr
Ort: Proberaum im
Keller der Glocke
Riot don’t Diet!?
DER WORKSHOP ENTFÄLLT LEIDER
In queer/feministischen/linken Zusammenhängen ist das Nacheifern medial propagierter Schönheitsideale meist verpönt, der „Riot don’t Diet“-Aufkleber springt einer spätestens am Kühlschrank entgegen und vegane Völlereien werden gerne zelebriert. Doch auch wenn man sich nicht zum Publicviewing von „Germany’s Next Topmodel“ verabredet, ist das Streben nach schlanken bzw. durchtrainierten Körpern weit verbreitet und nicht selten geht damit ein gestörtes Essverhalten einher. In „der Szene“ sind Essstörungen und auch andere selbstverletzende Verhaltensweisen nicht weniger verbreitet als in der Restgesellschaft, nur ist der Diskurs darüber teilweise ein anderer.
In queer/feministischen/linken Zusammenhängen ist das Nacheifern medial propagierter Schönheitsideale meist verpönt, der „Riot don’t Diet“-Aufkleber springt einer spätestens am Kühlschrank entgegen und vegane Völlereien werden gerne zelebriert. Doch auch wenn man sich nicht zum Publicviewing von „Germany’s Next Topmodel“ verabredet, ist das Streben nach schlanken bzw. durchtrainierten Körpern weit verbreitet und nicht selten geht damit ein gestörtes Essverhalten einher. In „der Szene“ sind Essstörungen und auch andere selbstverletzende Verhaltensweisen nicht weniger verbreitet als in der Restgesellschaft, nur ist der Diskurs darüber teilweise ein anderer.
In dem Vortrag sollen zunächst die
gängigen Essstörungen vorgestellt und Informationen zu
Hintergründen und Erklärungszusammenhängen sowie Komorbidität und
Verbreitung geliefert werden. Anschließend soll auf Besonderheiten
von Schönheitsidealen und Essstörungen in
queer/feministischen/linken Kreisen eingegangen werden.
Ein Übergang in Austausch und
Diskussion wäre hier wünschenswert, da dieser letzte Part mangels
wissenschaftlicher Untersuchungen von subjektiven Einschätzungen und
Erfahrungen lebt.
Yvonne Wolz
Samstag: 17 - 20 Uhr
Ort: Bayerischer Flüchtlingsrat
Yvonne Wolz
Samstag: 17 - 20 Uhr
Ort: Bayerischer Flüchtlingsrat
Neue Väter braucht das Land?
Am 30. Oktober 2009 rief die
Väterrechtsbewegung in Österreich, allen voran die Vereine „Vaterverbot",
„Väter ohne Rechte" und die „Österreichische Männerpartei", zum zweiten Mal zu
einer Demonstration auf. Die rechtskonservativen Inhalte der
frauenfeindlichen Väterbewegung stehen in Österreich ebenso wie
Deutschland allerdings kaum im Fokus linksradikaler Kritik. Die
Frage, ob es den aktuellen Väterrechtlern wirklich so
stark um „ihre Kinder" geht, stellt sich bereits bei der genaueren
Betrachtung ihrer Forderungen. Diese geben vor, sich um „Väter, die keine
Besucher sein wollen" zu handeln, drehen sich aber großteils um die finanzielle
Absicherung beziehungsweise Besserstellung des Vaters, und das wohl
klarerweise auf Kosten derer, die momentan angeblich „zu viel"
bekommen würden.
Film, Vortrag und Diskussion mit zwei Feministinnen aus Wien
Film, Vortrag und Diskussion mit zwei Feministinnen aus Wien
Zeit: Samstag, 17 –
20 Uhr
Ort: Marat/Tröpferlbad