workshops

diese workshops sind bis jetzt zugesagt.
zeiten und weitere workshop-beschreibungen gibt es demnächst.

these workshops will take place.
date/time and more descriptions soon.

Homophobie in der Linken

Seit einiger Zeit ist das Thema Homophobie in aller Munde. Dabei ist der Fokus im Mainstream Diskurs aber vor allem auf Jugendliche Migranten und andere Länder gerichtet. Viel interessanter als solche Fremdbeschreibungen ist aber der Blick in das eigene Umfeld, deswegen geht es in diesem Workshop um Homophobie in der Linken. Auch dort gibt es natürlich Heterosexismus und Homophobie. Nach einem kurzen Input Vortrag werden wir über Erfahrungen, Erklärungsansätze und vielleicht Lösungsansätze sprechen.

sie sagen: hormone, genitalien, chromosomen – wir sagen: augen, knie, genitalien, kehle!* Selbstverteidigung gegen gegenderte Gewalt

Verteidigung gegen Angriffe aufgrund von Genderperformance, Norm-Abweichungen (queer) oder zur Herstellung der heterosexuellen Norm?
Was gehört dazu? Welche Erfahrungen gibt es damit?
Handeln gegen verbale(s) Abwerten, An- und Übergriffe. Übungen zur Stärkung von Stand, Stimme und Atmung. Ein auch spielerischer Zugang zu körperlichen Abwehrtechniken gegen physische Angriffe. Wahrnehmung/ Selbstwahrnehmung stärken und
Austausch über queer-trans-feministische Politiken zum Thema Gewalt.
Ein 2-3 stündiger Workshop mit Pausen.
Offen für alle Genders, Personen die sich mit gender-attacks konfrontiert sehen.

* bezieht sich auf den Song "Primary Targets" des Riot Grrl Projekts 'Free to Fight' 1995

Spiele mit Grenzen

mit räumlichen, körperlichen, sozialen und staatlichen, mit vernünftigen, normalisierenden, wahnsinnigen.
Stell dir vor, dazu einen Filmschnipsel zu machen.
Während des Ladyfests wollen wir individuelle Sichtweisen auf Grenzen und Grenzutopien von Teilnehmer*innen und Passant*innen kennen lernen und mit Kameras, Handys und anderen technischen Geräten sichtbar machen.
Bitte bring das Kabel für dein Handy oder deine Kamera mit, damit wir die Filmschnipsel auf den Computer überspielen können.
 
Wir sind eine Gruppe von Aktivist*innen, die seit einiger Zeit theoretisch und praktisch zum Thema grenze arbeiten. Wir versuchen die Abgrenzungen, Ausgrenzungen, Eingrenzungen und Begrenzungen zu verstehen, die sich an Hand unterschiedlicher Diskurse, Orte, Dinge und Praktiken manifestieren und die durch die Praxis des Überschreitens sowohl reproduziert als auch in Frage gestellt werden. Wir gehen der Frage nach, wie mit Hilfe von grenzen Macht ausgeübt wird, Hierarchien hergestellt und Kräfteverhältnisse reguliert werden.

»If I can’t abort, it’s not my revolution« Internationale Abtreibungsrechte

Laut WHO stirbt alle sieben Minuten eine Frau auf Grund der Komplikationen bei illegal durchgeführten Schwangerschaftsabbrüchen. In heutigen (post?-)feministischen Debatten gilt Abtreibung als »old school« Thema und ist in Zeiten, wo auch der weibliche Körper konstruiert sein soll, aus dem Blickfeld verschwunden. Aktuelle Diskussionen zeigen jedoch, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frau alles andere als »Schnee von gestern« ist. Während in Deutschland ein Arzt einer Abtreibungsklinik nach einem höchstrichterlichen Urteil als »Tötungsspezialist für ungeborene Kinder« bezeichnet werden darf und die Regierungspartei Liga Polnischer Familien in Polen eine Verfassungsänderung fordert, um Schwangerschaftsabbrüche ohne Ausnahme zu kriminalisieren, haben auch die SandinistInnen in Nicaragua ihren Wahlerfolg 2006 der Einführung eines Totalverbots von Abtreibung zu verdanken.
 
Lateinamerikas Gesetze zur Abtreibung gehören zu den härtesten weltweit - in einigen Ländern ist der Schwangerschaftsabbruch nicht einmal im Falle der Lebensgefährdung der Mutter zugelassen. An den Beispielen Nicaragua, Chile, Venezuela und Uruguay zeigt sich, dass auch die vermeintlich »linken« StaatschefInnen, die »großen Revolutionäre« Lateinamerikas, daran nichts ändern wollen. Sie werfen ihre vermeintliche Fortschrittlichkeit meist dann über Bord, wenn es um WählerInnenstimmenfang oder »sekundäre Belange« wie Frauenrechte geht.

Ladys take the Megaphone!

für ladies und trans
 
Einfach mal lauter sein als sonst, Atemübungen machen, Marktschreierin spielen, an Stimme und Haltung basteln, geschlechtsspezifische Kommunikationsmechanismen aufbrechen, Selbstwirksamkeit und Selbsterheiterung potenzieren, Autogramme geben, etc., DIY.!
 
Just being louder than usual, doing breathing exercises, playing carnival barker, tinkering with voice and body language, disturbing gender-specific communication structure, increasing self effectiveness and self amusement, bad English without excuses, giving autographs, etc., DIY!
 
Veronika Dimke und Maggi Mayer
 
Personen: 15+++

Stadtrundgang: Arbeiterinnendemo

Entlang einer Demoroute von 1912 führt unser Weg durch die Münchner Innenstadt. Gespickt mit interessanten, spannenden, vielleicht auch skurrilen Geschichten von mehr und weniger bekannten Frauen.

Sexarbeit und Zwangsprostitution

NS und Gender

Fahrradreparieren

Schönheitsideale in der queer-feministischen Linken