(veg)von welcher art geschlecht reden wir hier? von konstruktion? von biologie? von genetik? von xxy, xx und xy und allen sonst noch denkbaren (und undenkbaren) konstellationen? von identitäten? von rollen? und was bedeutet in diesem zusammenhang profit? ist profitieren eigentlich das gegenteil von einschränken?
Kommentar von Anonymous | 06.01.2010
die fragen hätte ich auch gestellt: was ist geschlecht? und wenn wir profitieren, dann wohl nur in einem vorherrschenden system.. dh, wir können nur von geschlecht profitieren, wenn das geschlecht systemkonform ist..dh, wir sollten hoffen, bzw ich hoffe, dass geschlecht ohne profit möglich sein kann und muss..
Kommentar von Anonymous | 10.01.2010
ganz klassisch: herr meier wird ernst genommen wenn es um sein auto geht. ernst genommen werden ist ja schön auch wenn herr meier sich nicht als herr meier fühlt sondern als * meier. nur mag niemand meiers kuchen probieren.
mehr um die ecke gedacht: geschlecht ist ein schema wie ich mich zu verhalten habe, damit ich mir das nicht selber überlegen muss.
so wie ne gruppe die sagt ok du bist gut im reden du wirst die pressebeauftragte. nur dass das nicht am tatsächlich gut reden festgemacht wird sondern am lila lippenstift. alle mit lila lippenstift müssen dann pressebeauftragte werden. das werden sie schon lernen, das mit dem reden. und am ende sind sie stolz weil sie´s können.
aber müsste ich mir überlegen wie ich bin wenn es keine zuschreibungen gäbe? könnte ich dann einfach sein?
was wäre wenn geschlecht ohne profit möglich wäre? brauche ich denn dann noch geschlecht wenn ich nichts davon habe?
geschlecht ist eine krasse einschränkung aber ich glaube gleichzeitig kann ich davon profitieren wenn ich äusserlich ins schema passe, deswegen würd ich sagen das ist nicht das gegenteil. eher zwei seiten von der gleichen tablette.
Kommentar von Anonymous | 21.01.2010
klar profitieren viele...
...aber auch die vielen die profitieren, haben auch einige nachteile, die sie nur nicht wahrnehmen. so werden auch handlungsmöglichkeiten von "männern" durch stereotype annahmen beschränkt; und auch erfolgreiche "frauen" müssen sich oft gemäß stereotypen verhalten. aber: zum glück können wir das alles verändern - und uns eine gesellschaft schaffen, die mehr raum lässt, die vielleicht gar nicht geschlechtlich unterteilt. und weil dann oft ein verweis auf vermeintliche "natürlichkeit" kommt: auch biologie ist nicht voraussetzungslos vorhanden, sondern wird erst in gesellschaft gedacht - letzteres macht schön ein neuer band deutlich, den ich mir gerade gekauft hatte: "making sex revisited. dekonstruktion des geschlechts aus biologisch-medizinischer perspektive".
Kommentar von Anonymous | 25.12.2009
Kommentar von Anonymous | 06.01.2010
Kommentar von Anonymous | 10.01.2010
mehr um die ecke gedacht: geschlecht ist ein schema wie ich mich zu verhalten habe, damit ich mir das nicht selber überlegen muss.
so wie ne gruppe die sagt ok du bist gut im reden du wirst die pressebeauftragte. nur dass das nicht am tatsächlich gut reden festgemacht wird sondern am lila lippenstift. alle mit lila lippenstift müssen dann pressebeauftragte werden. das werden sie schon lernen, das mit dem reden. und am ende sind sie stolz weil sie´s können.
aber müsste ich mir überlegen wie ich bin wenn es keine zuschreibungen gäbe? könnte ich dann einfach sein?
was wäre wenn geschlecht ohne profit möglich wäre? brauche ich denn dann noch geschlecht wenn ich nichts davon habe?
geschlecht ist eine krasse einschränkung aber ich glaube gleichzeitig kann ich davon profitieren wenn ich äusserlich ins schema passe, deswegen würd ich sagen das ist nicht das gegenteil. eher zwei seiten von der gleichen tablette.
Kommentar von Anonymous | 21.01.2010
...aber auch die vielen die profitieren, haben auch einige nachteile, die sie nur nicht wahrnehmen. so werden auch handlungsmöglichkeiten von "männern" durch stereotype annahmen beschränkt; und auch erfolgreiche "frauen" müssen sich oft gemäß stereotypen verhalten. aber: zum glück können wir das alles verändern - und uns eine gesellschaft schaffen, die mehr raum lässt, die vielleicht gar nicht geschlechtlich unterteilt. und weil dann oft ein verweis auf vermeintliche "natürlichkeit" kommt: auch biologie ist nicht voraussetzungslos vorhanden, sondern wird erst in gesellschaft gedacht - letzteres macht schön ein neuer band deutlich, den ich mir gerade gekauft hatte: "making sex revisited. dekonstruktion des geschlechts aus biologisch-medizinischer perspektive".
Kommentar von Anonymous | 03.02.2010
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