ausstellung glockenbachwerkstatt

23.-25.4.10 glockenbachwerkstatt, blumenstr. 7

öffnungszeiten/opening hours:
fr 15-24 h
sa 11-24 h
so 11-15 h

Trouble X

".TROUBLE X: – comix, die nur so tun, als ob sie comix wären.
.wo sonst ein comic eine geschichte erzählt, jubelt TROUBLE X einer_m ein bestimmtes thema einfach unter.
.dabei geht es meist um (trans*-)gender, die/eine (linke) queer (-/szene) (in berlin), diskriminierung/en, (eigene) privilegien/gewohnheiten aber auch um liebe, lust und frust im alltag sowie um die obligatorischen schnecken..frei nach dem motto: comix kann jede_r und sollten auch allen zugänglich sein, sind die selbst-verlegten zines kostenlos, s/w, nie perfekt aber immer d.i.y...die Ausstellung präsentiert grosz-formatige siebdruck-plakate sowie das letzten sommer erschienene zine „heartcore“..es werden skizzen und rohfassungen der bisher veröffentlichten comix gezeigt, sowie eine weitere runde des „d.i.y.-comic-projektes“ eröffnet.

ausstellung färberei

15.4.-25.4.10
in der färberei, claude-lorrain-str. 25 rgb.

öffnungszeiten/opening hours:
14 - 20 h

vernissage: 15.4.10 19 uhr
live:
elcassette solo (münchen)
schnurrbart (münchen)


Miriam Schiran

GENDER UND KUNST:
Tätowieren und Kunst gehören mit der Prostitution zu den ältesten Gewerben der Menschheit.
Ich habe mich für die Kunst und das Tätowieren entschieden.

ZUR ARBEIT:
CREATE YOUR OWN HEROINES – eine performative Installation.
HeldInnen sind Zeichen und Ausdruck des Wunsches nach Transformation, Schutz und Verpflichtung.
Tattoos sind nichts anderes als Symbole dieser Zeichen und Wünsche – von innen nach außen, sichtbar und unwiderruflich.

Ich werde während der Ausstellungszeiten tätowieren.
Beratung, Termine und Preise nach Absprache per E-Mail oder vor Ort.
www.miriamschiran.net
mailto@miriamschiran.net

Schradi

Schradi und Chris machen Comics – Schradi zeichnet, was Chris sich ausdenkt. Inzwischen gibt es drei kleine Hefte von den beiden: „Das Konzertdebakel mit Tegan und Sara“, „Heartbeat“ und „Heartbeat II“, erschienen im Damenbart Verlag. Natürlich in total limitierter Auflage und zu bestellen unter info@damenbart.org. Einen Comicblog haben Schradi und Chris auch, wo immer total aktuelle, witzige Comics ;-) zu sehen sind: www.damenbart.org.

IF

pictures of IF seem to be coming from a film still. Just before or after something has or will happen.
Its the „in between“ gab IF presents which leaves it all up to the observers mind and fantasy to build its own story. The more you are involved in certain environments/milieus/Scenes the more you can read some of the hints that IF partly gives the observers. So the intensity of your perception is up to you and your own personal experience. Surreal dream worlds, oppressive atmospheres, annoying silence.

*About IFs work:*
Although i have different topics in my work, what are not always specific queer/ feministic/gender topics, but my way of life and seeing the world are reflecting in them.
To avoid prejudice through my gender i choose a genderneutral pseudonym many years ago. I want to be unclassified. I live between the genders and sometimes tending to one or the other side wherever my mood brings me.

Melanie Nief

Melanie Nief wurde 1979 in Landshut geboren und lebt und arbeitet in Wien und Krems an der Donau. Ihre aktuellen Arbeiten setzen sich vordergründig zunächst mit Objekten oder Körpern im Raum, personifizierten Objekten und den dadurch entstehenden Realitäten auseinander. Erst bei genauem Hinsehen wird die Thematik der Geschlechtsidentitäten sichtbar. Aspekte, die hinter
geläufigen Begriffen im Zusammenhang mit Gender stehen, sollen hier beleuchtet werden. Dabei fungieren häufig Gegenstände als Stellvertreter oder Symbol für eine Eigenschaft oder ein Stereotyp. Assoziationen zu Operationen, z.B. zur Änderung/ Modifizierung des Geschlechts, werden in einigen Bildern geweckt. Ebenso spielen Körperverhüllung oder -enthüllung und Entkörperlichung eine große Rolle. Die Bilder sollen keine statements sein, die einen Ist-Zustand kritisieren, sondern wollen vielmehr das Thema aus mehreren Blickwinkeln und in verschiedenen Kontexten beleuchten, die normalerweise nicht so offensichtlich sind. Das Verhältnis Mensch-Ding-Geschlecht spielt dabei eine wichtige Rolle.

Gwendo Altenhöfer

Trotz jahrtausendelanger Arbeit ist es dem Patriarchat bis heute nicht gelungen, Feministinnen davon abzuhalten, sich dem Vergnügen hinzugeben. Diesem Treibstoff der feministischen Bewegung sind auch meine Comics zuzurechnen, mit dem Titel „BLUT, SEX, BUSEN. Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis“. Anders als in konventionellen Comics, die immer noch voller sexistischer und rassistischer Klischees sind, machen meine Heldinnen Erfahrungen von Feministinen & Lesben sichtbar und geben ihnen die mächtige Kraft des Lachens zurück!
Gwendo Altenhöfer, * 1973, Bestatterin, Schlampenkulturschaffende, Märchenerzählerin, Comiczeichnerin. Wohnt mit Sumpfmeisen, Kröten, Weißdorn, Schlampen, Würmern, Gundelrebe und vielen anderen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Kontakt: polylogo@gmx.de

Aneta Steck

Videokunst-Musik-Fotografie-Aktion-Installation-Animation-Konzeptkunst
------ subtil - narrativ - konkret- gelegentlich provokativ und queer ------
Aneta Steck *1977 in Bielschowitz/Polen, lebt in Augsburg und München. Sie studierte an der AdBK München Medienkunst bei M+M
und Konzeptkunst bei Joseph Kosuth. 2008 startete sie das Musikprojekkt “LukeLucie”

Textiles Zeichen FREI von Kirsten Lilli

konzeptuelle interaktive Installation mit verschiedenen Medien
“Weil sich die Welt seit 1989 nicht so verändert hat, wie ich es hoffte, überwinde ich mich, und fange selbst damit an…
Gewidmet den mutigen Frauen der ersten Frauenbewegung in Europa, denen wir die Wahlfreiheit verdanken. Nicht zuletzt tagtäglich, die von Hose oder Rock, Hut, Kopftuch oder offenen Haaren.”
Das Gefühl der Freiheit bei körperlicher Tätigkeit, die oben ohne verrichtet wird, bestimmt die atmosphärische Aussage der Arbeiten meines Arbeitszyklus Textiles Zeichen FREI. Es soll auch provozieren, die “Kopftuchdebatte” einmal aus der Sicht auf die eigene Kultur neu wahr zu nehmen.
Das kulturelle Gefühl von Sittlichkeit & Schande, die (Selbst-) Zensur, zu “oben ohne“ gibt es nicht nur die Kopfhaare betreffend, sondern bei uns noch in der aktuellen Gegenwart genauso bezgl. des Bikinioberteils. Die Vorschrift statt Wahlfreiheit in Abhängigkeit vom Geschlecht ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte.
Textiles Zeichen FREI steht also unter dem als Anstoß zur gesellschaftlichen Veränderung gedachten Motto: “Ich möchte mich nicht umoperieren lassen müssen, um mein Menschenrecht auf Wahlfreiheit in Anspruch nehmen zu können, wie diesbezgl. jeder Mann. Noch hoffe ich, dass die Gesellschaft sich so verändern läßt, dass Verstümmelung nicht mehr stattfindet.”
Die Anordnung der Installation hier versinnbildlicht meine visuelle&konzeptuelle, jeweils themenbezogene, Arbeitsweise mit dem Medium “Film”. Die Wahrnehmung ist jeweils exklusiv auf den Augen-Blick gerichtet, als auch auf jedes Detail im Kontext in seinem größeren Zusammenhang mit vorangehenden und folgenden Bildern, sowie zu Vorbildern und Nachbildern. Mein spezieller Prozess des wiederholten Abschreibens mit einem neuen Medium eröffnet Zwischenräume – fein wie Rauch - Rauchzeichen, die ich als das Bedürfnis versteht, jenseits dessen zu kommunizieren, was mit Worten vermittelbar ist.
Inhaltlich verbindet meine Arbeiten der realutopische Ansatz – die Real-Utopie als Haltung. Meine Prämisse ist, dass die Utopie die vergessene, nichtsdestotrotz zutiefst menschliche Methode ist: Durch Utopien erfindet der Mensch sich und seine Umwelt immer wieder neu.
visuelle & konzeptuelle Arbeiten mit Film und verschiedenen Medien

Dana Krusche

Unter dem Namen Fantastisch Elastisch gestaltet & illustriert Dana Konzertposter, Plattencover, Shirts und einiges mehr am liebsten für Bands und DIY-Projekte. Sie war/ist Mit-Organisatorin des Berliner Ladyfests und des queeren Musikfestivals Up Your Ears & veranstaltet seit drei Jahren als La Moustache Konzerte mit vorrangig queer-feministischen KünstlerInnen in Berlin. Außerdem trainiert sie für die nächste Schachweltmeisterschaft und mag selbstverständlich Roboter, Affen und Hasen.
www.fantastischelastisch.com

Sabine Klem

Körperbilder
Fotografie

Laura Dietz

Was siehst du?
Wie sehe ich mich und wie sehen mich die anderen? Wie will ich gesehen werden? Was macht mich aus? Wieso bin ich so wie ich bin? Wo komme ich her? Wer bin ich? Wo gehe ich hin?
Meine Arbeit beinhaltet diese Fragen.
Es geht auch um den unmittelbaren Augenblick, um die Jetztzeit.
Ein Augenblick kann schön sein, zauberhaft und von unvergesslicher Intensität. Ein Augenblick kann grausam, schrecklich und unendlich enttäuschend sein.
Mit meiner Arbeit stelle ich dem Betrachter ein Werkzeug zu Verfügung. Ein Werkzeug, um Fragen für sich zu beantworten, um sich neue Fragen zu stellen oder um einfach einen Moment innezuhalten, um zu schauen, um einzusehen.
Was siehst du?

Katrin Winkler

TIGERSPRUNG 1, TIGERSPRUNG 2
Ich trage Fragmente aus Tigersprüngen in der Spannweite von Erinnerung, Gedenken und Widerstand zusammen, die  Verhältnisse vergegenwärtigen und sie teilweise anfauchen.
In undurchsichtig gemachten und gewordenen gesellschaftspolitischen Zusammenhängen verstehe ich das Fotografieren als eine kulturelle Praxis, in der abwechselnd das Dokument oder die Bewegung im Vordergrund steht. Meine visuelle Reise hat mich an unterschiedliche Orte in Deutschland und Israel gebracht. Das zum Teil besetzte Gelände der ehemaligen Firma Töpf&Söhne, welche unter anderem die Brennöfen für Auschwitz hergestellt hat. Antifaschistische und antirassistische Demonstrationen gegen Nazi-Aufmärsche und gegen Geschichtsrevisionismus in Dresden und München. Gemeinsame Demonstrationen von jüdischen, palästinensischen und internationalen FriedensaktivistInnen. ZeitzeugInnengespräche mit Holocaust Überlebenden und eine Mahnmaleinweihung in Mittenwald. Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die Überlebenden der Todesmaschinerie der Nationalsozialisten und zum Gedenken an die Millionen Opfer des Nationalsozialismus. In meiner visuellen Auseinandersetzung haben mich dabei Ambivalenzen und emanzipative Formen des Erinnerns und Handelns besonders interessiert.
Was in einer aktuellen Auseinandersetzung mit Geschichte „raustigert“, herausspringt ist demnach nicht eine mystifizierte und verhangene, sondern eine mit Jetztzeit geladene Vergangenheit. Gegenwärtig geschichtliche Zusammenhänge zu beachten, diesen nachzugehen und konkrete Zustände in verschiedenen Umfeldern aufzuzeigen um bestehende Herrschaftsverhältnisse zu hinterfragen, ist Teil der visuellen Auseinandersetzung
katrin.winkler2@gmx.de

Tanja Fender

In meiner Arbeit lasse ich mich inspirieren von Tier und Mythenwelt und Alltag. In meinen "Kreaturen" (das sind meine Skulpturen) vermischen sich Mensch Tier Insekt Pflanze. Grenzen sind verwischt. "Die Kreaturen" prügeln sich, lieben sich, begatten sich ohne Reue und und Plan für Morgen.

Regine Karch - Collagen

In den Collagen werden hauptsächlich Zeitungsausschnitte, farbiges Papier und Fotografien verwendet, die aus Ihrem ursprünglichen Zusammenhang entnommen und in einer bedeutungsfremden Realität einen neuen Ausdruck finden. Hintergründe und Details sind des öfteren mit gemischten Acrylfarben oder Filzstiften gemalt bzw. ergänzt.

Besonderes Augenmerk liegt auf Ihrem Wesen nach gegenteiligen oder unvereinbaren Bildelementen und Komponenten, die auf einer offensichtlich irrealen Ebene vereint werden. So werden beispielsweise tierische mit modisch-menschlichen Körperteilen kombiniert oder soziale und politische Bilder, welche uns tagtäglich begegnen, in einen größeren und persiflierenden Zusammenhang gebracht.

Ich wurde 1977 in Immenstadt im Allgäu geboren, studierte an der FH Weihenstephan Landschaftsarchitektur und an der TUM nachhaltiges Ressourcenmanagement. Die Erstellung von Collagen ist seit Langem mein bevorzugtes Medium zur Verarbeitung von Gedanken.

Betty Bienstich

C.B.R feat. betty bienenstich
spirit and reality mix, compiled by bettybienenstich, presenting guests as veronika dimke, alinia wyler, C,B,R,u.a.
findet statt in der stadt vor der färberei und gruppiert sich um das fahrende atelier-kapelle-ausstellungsraum von C.B.R, in form eines handgebauten wohnwagens aus den fünfzigern. (all-in-one handmade caravan)
KOMMEN SE RAN UND FINDEN SE WIEDER RAUS!
Lesungen mit Betty Bienenstich, warmer Händedruck und Andachtskapelle, alles rein weiblich, garantiert biogendrisch abbaubar.
Für geistige und leibliche Wohl kann und wird gesorgt werden, sporadische Publikumsberührungen, verbale Lichtsspiele und hohe Erlebnisdichte.
Bitte keine Utuben anfertigen, danke.

betty bienenstich@gmx.net
C.B.R auf facebook: Cb Re
www.99steps.de

Veronika Dimke

Souvenier, Souvenier
Der Münchner Künstler Veronika Dimke portraitiert die Konterfeis von Besucher_innen auf schmucken Sammeltassen.
Sie campiert während der Ausstellung vom 15.-25. Juni zusammen mit Betty Bienenstich - die ihr bei schlechtem Wetter in ihrem Wohnwagen Asyl bietet - vor der Färberei. Unter einem Sonnenschirm bei lauer Frühlingsluft lässt sichs gut Modell sitzen.
Auf die Tassen fertig los.

Termine können per mail ausgemacht werden:

Filme von Veronika Dimke:

Elisabeth Baumgartner

Zwei Figuren, die schon als Gestalten erkennbar sind, liegen mit Rohlingen zusammen in einer Schachtel. Sie sind nicht zu unterscheiden.
Stellen sich Fragen wie: Ist Individualität gut? Wie wichtig bin ich als Person? Ist es gut, wenn ich mit der Masse konform gehe? Welche Rolle spielt eigentlich das Geschlecht? Spielt es überhaupt eine Rolle? Wie wichtig ist das Äußere, die Hülle?
Letzteres hat mich angeregt, eine Arbeit zu machen, die nur einen flüchtigen Augenblick eines Porträts zeigt. Was bleibt ist eine Ahnung von einer Person, sie ist aber nie wirklich identifizierbar.

Nora Frohmann

jetzt sich sicher sein und dann im richtigen leben sich nicht trauen,
dabei aber gar keinen unterschied machen wollen
den deckmantel der kunst umwerfen, der jedoch kein zaubermantel ist
wäre man themenlos, wenn alles gut wäre? Muss ich deswegen um bestimmte problematiken froh sein? Obwohl ich mir ihre absenz erhoffe
voyeurismus schüren, den man anderweitig verurteilt, hier aber mittel zum zweck darstellt
allgemeingültigkeit als antrieb, als legitimation
ist relevanz relevant?
die vehemenz gesellschaftlicher übereinkünfte ist erschreckend
die harmlosigkeit ausmerzen, es sich nicht einfach machen
das nachdenken trotzdem verschieben
nach mehr aus sein als nur konsumieren
es gäbe soviel wichtigeres?
mein ganzer körper ist gesicht

Funda Gül Özcan

eehdendeethehhts strooktoeehrahndah  strahdah ghee
 
ist doing gender      oiforish
 
das sind bodies that matter            
 
airgair

Carmen Runge

Hardcore
Ich mag Teenager.

Stephanie Müller

www.ragtreasure.de