ausstellungen

Montag, 21.01. bis Sonntag, 27.01.08

Schwestern Brüll - PENDING (Wien) in der Färberei
Pending bedeutet „in der Schwebe sein“ und wird auf Gerichtsverfahren angewendet wie auch auf noch unbeantwortete Korrespondenz im Büroalltag.
2001 verfassten die Schwestern Brüll ihr Manifest der Schwestern Brüll und erfanden sich dadurch selbst. In der Folge verwirklichten sie mit dem grundlegenden Ziel der vielfältigen performativen Selbst(er)findung verbunden mit einer dezidiert feministischen Grundhaltung musikalische, künstlerische und mediale Projekte. Humor und Absurdität in der Präsentation ihrer Inhalte wurden dabei zu einem Markenzeichen der Schwestern.
Die Schwestern Brüll begeben sich in ihrem Beitrag zur Ausstellung in die Schwebe. Sie zeigen den Versuch, sich einiger der ihnen zugeschriebenen und selbst gewählten Rollen zu entledigen, die für ihre Präsenz vom Publikum und/oder von den Schwestern selbst, als zentral empfunden werden: Begriffe wie Schwestern, das Konzept einer agitativen, lauten Ästhetik, Ironie als Medium doch ernst gemeinter Anliegen. Sie suspendieren diese Begriffe, entheben sie ihrer Funktion. Sie suspendieren damit auch sich als Schwestern und als Schwestern Brüll, und kommen so in eine offene Phase des Wartens. "
Öffnungszeiten:
Mo/Mi/Fr 16 bis 20 Uhr
Di 10 bis 14 Uhr und 16 bis 20 Uhr
Do 16 bis 22 Uhr
Sa/So 10 bis 18 Uhr

Christina Sofie John - Fotografien, Illustrationen und Objekte, unterlegt mit Soundcollagen von Algis Juknevicius (München) in der Färberei

Ausstellung Flügel mir her! Flügel! Wer gibt mir Flügel! Dass ich Ruhe finde? Flügel mir her!

Ihr Beitrag zum Ladyfest München 2008 zeigt nicht die Unerfüllbarkeit des Traums sondern die Möglichkeit des Träumens.
Frei auf der Erde zu sein scheint gegenüber der Freiheit in der Luft das größere Abenteuer und leider auch das fernere Ziel.
Die Arbeiten beschäftigen sich mit dem Freiheitsdrang, der in jedem Menschen steckt, losgelöst von Konventionen und Moralvorstellungen. Die meisten Menschen bemühen sich frei zu sein oder wenigstens im Alltag sie selbst zu bleiben, schaffen dies jedoch oft nicht, weil sie sozusagen Gefangene ihrer Situation sind, Marionetten in einer Welt voller Zweifel und Ängste. Sie erkennen irgendwann, dass Macht und Geld nicht frei machen, sondern uns immer weiter verstricken und fesseln, uns letztlich die Flügel brechen.
Das Streben nach Erfolg und Anerkennung, der tiefe Wunsch nach
Geborgenheit,die Angst vor Einsamkeit und Selbstaufgabe lösen einen ständigen Konflikt aus und hindern uns daran wirklich frei zu sein, das zu tun von dem wir träumen: zu fliegen.
Dies wird teilweise abstrakt, absurd oder trivial zum Ausdruck gebracht.
Ausgestellt werden Objekte, Fotografien, Illustrationen und Gedichte.
Die Leichtigkeit des Fliegens wird bei den Objekten konterkariert durch das Material Eisen. Die Fotografien, gehalten von leuchtenden Eisenkästen scheinen zu schweben.

Öffnungszeiten:
Mo/Mi/Fr 16 bis 20 Uhr
Di 10 bis 14 Uhr und 16 bis 20 Uhr
Do 16 bis 22 Uhr
Sa/So 10 bis 18 Uhr

Samstag, 26.01. und Sonntag, 27.01.08

Elena Stoehr - Deconstructing Barriers in der Glockenbachwerkstatt
"The exhibition by Elena Stoehr is a small sample of her current work, entitled 'Deconstructing Barriers'. The photographs focus on the personal and aesthetic effects of breast cancer, and breast surgery upon the body."

Samstag, 26.01. und Sonntag, 27.01.08

Renate Rüd - Ockerfelder (Nürnberg) im Atelierraum der Glockenbachwerkstatt, Zugang über Klenzestr. 85

Beim Ladyfest Nürnberg im Dezember 2005 hat Renate Rüd ganz spontan eine ganze Horde junger KünstlerInnen aus verschiedenen Landstrichen Europas in ihrer Atelierschatzkammer beherbergt und bei den Ausstellungsvorbereitungen tatkräftig unterstützt. Die kreative Lady-Attacke hat ihr soviel Spaß gemacht, dass Sie beim Ladyfest München auch wieder dabei ist. Diesmal nicht hinter den Kulissen, sondern auf dem bunten Ladyfest-Präsentierteller mit einer Ausstellung ihrer Arbeiten.
Im Rahmen ihrer Ausstellung „Ockerfelder“ - bietet Renate Rüd am Samstag, den 26. Januar 07, zwischen 11 und 13 Uhr einen Workshop zum Thema Malen und Gestalten mit Erdfarben an. Die TeilnehmerInnen werden die Farben aus Erdpigmenten und natürlichen Bindemitteln selbst herstellen und gestalterisch einsetzen. Spaß und kreatives freies Arbeiten stehen dabei im Vordergrund.
Der Workshop ist auf 10 TeilnehmerInnen begrenzt. Die Voranmeldung erfolgt über folgende Mailadresse: rag_treasure@gmx.de.
Für die Nutzung aller Materialien wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5,- Euro erhoben.

Öffnungszeiten:
Sa 13 - 18 Uhr
So 10 - 15.30 Uhr